back 41. Treffen, Mi. 21.11.2012


Es gab diesmal keinen live Videostream - vielleicht ist das auch ein Grund dafür gewesen, dass so viele Leute vor Ort ihre Projekte gezeigt haben. Dieses Treffen hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!

Birgit hat eine Schatzkiste aus MDF gelasert. Der Clou: man muss nichts kleben oder schrauben und dank einer besonderen Schnitttechnik ist der Deckel aus MDF sogar flexibel.

Mario zeigte uns durchsichtige OLED-Panels. Durch sie kann man durchgucken, wenn sie ausgeschaltet sind; und von einer Seite nicht mehr durchgucken, wenn sie eingeschaltet sind. Von der anderen Seite kann man hingegen stets durchschauen.


Außerdem hatte Mario einen UP! 3D-Drucker dabei. Das Gerät kostet um die 1500 Euro und kommt fertig aufgebaut daher. Die Software funktioniert sehr gut, aber das Projekt ist nicht open source. Für jemanden, der einen funktionierenden und bezahlbaren 3D-Drucker sucht, an dem man nicht viel selber schrauben muss, ist der UP! wirklich sehr interessant. Während des Treffens hat Mario damit zwei Bauteile in vernünftiger Qualität herstellen können.


Stefan hat seinen RepRap Prusa Mendel 3D Drucker mitgebracht. Die Plastikteile hatte Josef Prusa ihm auf der zweiten Meisterklasse gegeben und seitdem hat Stefan einige Modifikationen an dem Druckerkonzept vorgenommen. Sein Bowdenzug wurde bereits bei vorherigen dorkbot Treffen vorgestellt. Er sorgt dafür, dass der Druckkopf besonders leicht gehalten werden kann und somit hohe Beschleunigungen und Geschwindigkeiten erreicht werden können. Stefan hat seine eigene Hardware entwickelt, an die er einen günstigen ARM Mikrocontroller dran gesteckt hat. Sogar die Motortreiber hat er selbst entwickelt. Bei dem Treffen hat er immerhin schon die Achsen verfahren lassen können und die Endstops reagieren auch schon. Hoffentlich kann der Drucker beim nächsten Treffen schon etwas produzieren.


Merlin hat seinen Laser mitgebracht. Da es ein sehr gefährliches Projekt ist, wurde der Aufbau nicht in Betrieb genommen. Ziel ist es, diesen Laser für einen DIY Lasercutter zu verwenden. Das ist natürlich kein Projekt, das jeder nachbauen sollte, aber es hat Spaß gemacht, über den Aufbau und die spätere Verwendung zu diskutieren.


Spida brachte den kleinen Quadcopter mit. Leider ist er wieder nicht geflogen, aber es wurde der Wunsch geäußert, dass die beim nächsten Treffen nachgeholt werden soll.

René hat sein Buch "Making Things Wearable" mitgebracht und mit den Teilnehmern besprochen. Intelligente Kleidung scheint viele aus der Gruppe zu interessieren und es wurde über einen Workshop nachgedacht. Das Buch wurde auch in der dritten Ausgabe der ct Hardware Hacks vorgestellt, welche bei dem Treffen neben diversen Ausgaben des MAKE-Magazines auslag.


David zeigte eine Menge neuer Entwicklungsboards von Atmel, FTDI und TI. Das FTDI Board ermöglicht einem Android Gerät, Elektronik direkt anzusteuern. Interessant war dabei, dass der Hersteller sich beim Pinmapping vom Arduino inspirieren ließ. Man kann damit Arduino Shields an ein Gerät mit Android Betriebssystem anschließen. Getestet hat das aber niemand.


Roger hat Röhrenschaltungen aufgebaut und irgendwann gab es auch einen Defekt in einem Schaltkreis - aber das war schnell behoben.


Markus hatte ein Baukastensystem dabei und eine Schaltung, mit der er einen Ofen steuern kann.

Pelle plant, eine CNC-Fräse aus Alu-Profilen zu bauen. Er hat die Maschine mit Google Sketchup designt und erste Elemente bereits zusammengebaut.


Jos überteibt langsam: sein genialer Cartesio besitzt mittlerweile vier Druckköpfe. Damit ist er ein 3D-Drucker für die Massenproduktion geworden. Aktuell druckt das Gerät vier identische Teile in der selben Zeit, in der bisher ein Teil gedruckt werden konnte. Für das Dezember-Treffen wird er eine Alternative implementieren: vier unterschiedliche Materialien für ein Objekt, das von den vier Druckköpfen gemeinsam erzeugt wird.


Das nächste Treffen findet am 12.12.12 statt.

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